Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 13:00 und von 14:30 bis 18:30 Uhr, Samstag von 9:00 bis 13:00 Uhr

Neu eingetroffen #Herbst-/Wintermode#




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Die Geschichte von Platzkrämer und Modetreff


100 Jahre Platzkrämer (1898-1998)

Josef Laireiter, Oberbichlsohn, erwarb 1898 das Platzkrämer- oder Schrambachhaus Nr. 23 am Marktplatz in Großarl. Laireiter, verheiratet mit Maria Magdalena Andexer (Unterbichltocher), war auch Bürgermeister und beschäftigte als Holzhändler bis zu 20 Holzknechte.
Nach dessen Tod 1913 erbte Tocher Maria Magdalena das Platzkrämerhaus. Der Erste Weltkrieg stand vor der Tür, und für die erst zweiundzwanzigjährige Platzkrämertochter begann eine schwere Zeit. Lebensmittel waren äußert knapp und es gab kaum etwas zu kaufen.
Im Gewölberaum (heutige Trafik) führte Maria Laireiter so recht und schlecht das Geschäft auf einer Verkaufsfläche von nur 30 Quadratmeter. In der gegenüberliegenden Wärmestube trafen sich nach der Sonntagsmesse die Holzknechte, rauchten ihr Pfeifchen und tranken einen Selbstgebrannten. Maria Laireiter heiratete 1919 den Revierförster Erich Josef Witzlsteiner, der 1917 vom Salzkammergut (Grundlsee) zur Forstverwaltung nach Großarl kam.
Nun verlegte man das Geschäft vom kalten Gewölberaum, in dem nicht einmal ein Ofen war, in die frühere Wärmestube. Der Holzhandel löste sich nach dem Tod von Josef Laireiter auf.Trotz der überaus schweren Kriegs- und Nachkriegsjahre wollte Maria Witzlsteiner das Geschäft nicht aufgeben. Im März 1918 wurden die Großarler Bauern gebeten, einen Teil des für die Selbstversorgung bestimmten Getreides “leihweise” an den Staat abzugeben, da die Not der Stadtbevölkerung trostlos war. Die Inflation erreichte 1922 ihren Höhepunkt. Ende 1919 kostete 1 kg Rindfleisch schon 19 Kronen und stieg 1922 auf unermessliche 24.000 Kronen. Für ein zweispanniges Fuhrwerk von Großarl nach Hüttschlag verrechnete man 350.000 Kronen! Die Lebensmittelknappheit und die daraus folgende Verteuerung brachte 1917 die Lebensmittelbezugskarten. Zum Glück war Revierförster Witzlsteiner Staatsbeamter und brachte der Familie mit seinem Gehalt eine gewisse Sicherheit. Aber schon 1939 folgte der Zweite Weltkrieg. Lebensmittel wurden wieder rationiert und waren bis 1950 nur mit Marken erhältlich.
Eine schwere Krankheit zwang Maria Witzlsteiner zur Übergabe des Geschäftes an die zweitgeborene Tochter Isolde. Sie heiratete 1946 Hans Pichler, Sohn einer Krämerei in St. Martin am Tennengebirge, der nach sieben schweren Kriegsjahren wieder nach Hause kam.
Ab den fünfziger Jahren besserten sich die Zeiten und brachten einen wirtschaftlichen Aufschwung. Äußerster Fleiß und großer Einsatz von Hans und Isolde Pichler zeigten erste Früchte. Es folgte 1958 der erste größere Umbau im Platzkrämerhaus. Es war bereits eine Art Teil-Selbstbedienung. Wirtschaft und Tourismus blühten im Großarltal in den Folgejahren auf und erforderten 1972 einen weiteren Ausbau der Geschäftsräume von 100 Quadratmetern. Dieser erste Selbstbedienungsladen umfaßte das
gesamte Erdgeschoß. Auch Küche und Lagerraum kamen zum Ausbau.
Großarl entwickelte sich zum bekannten Sommerund Wintersportort, die Zahl der Einwohner und Gäste stieg weiter an, und so wurde 1982 Umbau Nummer
drei fällig, der schon in den Händen von Sohn Erich und seiner Gattin Maria (geb. Unterkofler) lag. Hans Pichler, Platzkrämer und langjähriger Obmann des Österreichischen Bergrettungsdienstes, Ortsstelle Großarl, verstarb 1980 nach schwerer Krankheit. Bereits 1988 erfolgte ein weiterer beträchtlicher Umbau im Platzkrämerhaus. Das Textil- und Modegeschäft wurde in den Keller verlegt und Lagerräume dazugebaut. Der fünfte Umbau 1995 ermöglichte eine Erweiterung der Verkaufsfläche auf 720 Quadratmeter. Das Warenangebot konnte so auf das Bestmögliche angehoben werden.
Seit 2010 führen Thomas und Barbara Pichler den
Traditionsbetrieb.



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